Eichen-
prozessions
spinner (EPS)

Wissenswertes

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können gerade im Sommer für den Menschen gefährlich werden. 
Bei Kontakt mit den Brennhaaren des Schädlings können allergische Reaktionen auftreten. 
Wenn Sie die Raupen in Ihrem Umfeld entdeckt haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!
Unsere professionellen Schädlingsbekämpfer helfen Ihnen. Benötigen Sie vorab mehr Informationen zum Eichenprozessionsspinner, dann lesen Sie weiter.

Bekämpfung des EPS

akut oder präventiv

Sie benötigen Hilfe bei der EPS-Bekämpfung?

Sie haben die Raupen des EPS entdeckt?

Dann fordern Sie professionelle Hilfe an. Ob präventive Maßnahmen im Frühjahr oder akute
Bekämpfung im Sommer, unsere Schädlingsbekämpfer lösen Ihr Problem.

Tipp

Vorsichtsmaßnahmen gegen den EPS

  • Ausschilderung der Befallsareale, Absperrung betroffener Gebiete
  • Meidung der betroffenen Bereiche
  • Keine Gespinstnester oder EPS Raupen berühren
  • Schutz unbedeckter Körperbereiche wie vor allem Nackenpartie, Hals, Arme und Beine
  • Bei Kontakt mit Brennhaaren trotz Juckreiz nicht kratzen, sofortiger Wechsel der Kleidung, intensives Abbrausen + ausgiebige Haarwäsche
  • Kontaminierte Kleidung bei 60 Grad in die Waschmaschine, um Brennhaare auszuwaschen
  • Nach Kontakt mit giftigen Brennhaaren und entsprechenden Symptomen wie Störungen des Allgemeinbefindens, allergischen Reaktionen, Hautausschlag, Augenbrennen, Schluck- und Atembeschwerden sofort den Arzt aufsuchen
  • Verzichten Sie auf die Holzernte oder Pflegemaßnahmen solange Raupennester erkennbar sind
  • Aufgrund der gesundheitlichen Belastung und spezieller Arbeitstechniken, sollten Sie die Bekämpfung nur von Fachleuten durchführen lassen

Wie werden die Raupen des EPS bekämpft?

Vorbeugende Sprühbehandlung

Ab April und bis Ende Mai (bis zum 2. Larvenstadium), kann je nach Witterung eine Sprühbehandlung von unseren geschulten Schädlingsbekämpfern durchgeführt werden.

Nestabsaugung

Akutbekämpfung

Ab dem 3. Larvenstadium empfehlen wir eine Nestentfernung und dies möglichst vor der Entwicklung des Falters im Juli. Einerseits um die gesundheitliche Gefahr für den Menschen möglichst gering zu halten, andererseits wird hierdurch die erneute Eiablage im November reduziert. Auch noch nach der Verpuppungszeit bleiben in den alten Nestern Härchen und Häutungsreste zurück.

Die Akutbekämpfung wird im Absaugverfahren durchgeführt. Dabei werden die Raupen, Gespinstnester und Häutungsreste mittels eines Spezialabsauggerätes entfernt. Nach der Behandlung erfolgt die fachgerechte Entsorgung des Materials und der notwendigen Arbeitsschutzausrüstung.

Die Dauer der Gefährdung durch den EPS erstreckt sich auf das gesamte Jahr. Es gibt jedoch Zeiträume mit einer erhöhten Gefahr, vor allem zwischen Ende Mai bis September. Nachdem das Eigelege mit Einsetzen des Blattwachstums erwacht und die Raupen schlüpfen, beginnt der EPS ab ca. Ende Mai/ Anfang Juni damit, seine giftigen Brennhaare auszubilden.

Zwischen Ende Juni und Anfang Juli verpuppen sich die EPS Raupen in ihren Gespinstnestern, um schließlich Ende Juli bis Anfang August als ungefährliche Schmetterlinge ihr kurzes Leben von wenigen Tagen anzutreten.

Aber Achtung: Die am Eichenbaum verbleibenden Nester bleiben das ganze Jahr über riskant, da die darin enthaltenen Brennhaare durch den Wind in die weitere Umgebung getragen werden und sich zudem in Bodennähe der Bäume anreichern und so eine Gefahr für Personen und Haustiere darstellen.

Die Schädigungen durch EPS werden durch den Lichtungs- und Kahlfraß der Raupen verursacht. Selbst wenn Eichen komplett kahlgefressen werden, ist in der Regel das Schadensausmaß aufgrund des hohen Regenerationsvermögens der Bäume relativ gering.

Tritt ein Befall und großflächiger Blattanfraß durch EPS Raupen jedoch wiederholt auf, kann es zu einer nachhaltigen Schwächung der betroffenen Eichen kommen. Dies führt dazu, dass die Bäume anfälliger für andere Schädlinge und andere Stressfaktoren wie z.B. Verletzungen oder Luftverschmutzungen werden. Dadurch kommt es nicht nur Verlusten des Baumzuwachses, sondern manchmal sogar zum Absterben der Eiche.

Vor allem die Brennhaare der EPS bedeutet eine große gesundheitliche Gefahr für den Menschen und auch für Haustiere. EPS Raupen sind zum Schutz vor Vögeln und anderen Feinden bereits vom ersten Larvenstadium an behaart. Die kleinen und feinen, innen hohlen, ca. 3 Millimeter langen Brennhaare werden kontinuierlich abgesondert, brechen leicht und werden durch den Wind in die weitere räumliche Umgebung verdriftet. Ab dem dritten Entwicklungsstadium unmittelbar mit der 2. Häutung bilden sich Brennhaare mit winzigen Widerhaken.

Kommen Brennhaare, Nester oder Kokonreste der EPS in Kontakt mit Haut und/ oder Schleimhäuten des Menschen, entfaltet das Eiweißgift (Thaumetopein) seine biochemische Reizwirkung und kann Symptome wie Raupendermatitis, Hautausschlag, allergische Reaktionen sowie Entzündungen der Augenbindehaut, des Rachens, der oberen Luftwege sowie andere Krankheitsbilder verursachen.

  • Kindergärten, Schulen, Freibäder, Friedhöfe, Parks, Raststätten
  • Anwohner von betroffenen Waldgebieten und Spaziergänger in Wäldern
  • Beschäftigte in und in der Nähe von befallenen Waldgebieten (Waldarbeiter, Landschaftspfleger, Straßenwärter)
  • Kinder und Haustiere durch unmittelbare Berührung mit Raupen und deren Nestern
  • Besucher von Freizeitanlagen mit Eichenbaumbeständen
  • Besitzer von Gartenanlagen mit Eichenbestand
  • Brennholzabnehmer
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